Nachtrag Gütersloh – Das Rennen der Männer

Geschrieben von Sonja am Mai 28, 2017 in Bundesliga

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Vergangen Sonntag stand für unsere Jungs und Mädels der Auftakt der 2. Bundesligasaison an. Die Mädels hatten ja schon berichtet. Hier nun der Bericht unserer männlichen Athleten, die sich in die Geburtsstadt von Oliver Welke aufgemacht hatten.

Ein Teamspint im herrlichen Gütersloh sollte zeigen, wer die Saisonpause genutzt hat und wer sich im Winter auf alten Lorbeeren ausgeruht hat. Wie üblich starteten wir schon einen Tag vorher am Samstagmorgen die Hinfahrt. Diese war wie eh und je super unterhalten durch unser Entertainment-Team Fenske & Schröder in der ersten Reihe. So kamen wir mit einer positiv gestimmten Vorspannung in Gütersloh an. 

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Die erste Überraschung gab es dann schon vor dem Abrollen der Radstrecke als die neuen Teamhelme für die Herren präsentiert wurden. Besten Dank an dieser Stelle an RadKreuz für die Hilfe! Nun boten die Rad– als auch Laufstrecke nichts Neues und so konnten wir uns vollends den Rest des Tages  auf die Taktikbesprechung und Erholung konzentrieren.

Der Start der Herren war für Sonntag ab 11:15 angesetzt. Wir starteten als 3. Team um 11:15 Uhr in den Fluten des doch sehr angenehm temperierten Freibads von Gütersloh. Die Besprechungen des Vorabends hatten ergeben, dass Bartosz vorne Tempo machen sollte, Renning, Raphi und Norman hinterher schwimmen und David gegebenenfalls von hinten schieben sollte. Schon nach ein paar Metern trat aber genau der Fall auf, für den wir keine Notfalltaktik besprochen hatten. So ließ Renning auf Grund eines fehlinterpretierten „Fußziehen“ von Raphi etwas Lücke zu Bartosz, die aber bis zum Ende nicht mehr zugeschwommen wurde und so verschleppte sich das Tempo hinten raus immer mehr und wir verloren satte 30s auf die schnellsten Teams im Wasser.

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Angesichts der Tatsache, dass wir in Gütersloh sonst immer mit die schnellsten Zeiten im Wasser hinlegten eine doch eher schlechte Leistung. Der Wechsel zum Radfahren klappte reibungslos und wir fanden uns recht schnell geschlossen auf der Radstrecke wieder. Hier galt es für Norman und Raphi die Hauptarbeit zu übernehmen.

Während Renning auf den 20km seine Jahreskilometer verdoppelte, konnten Norman und Raphi mit sehr guter Hilfe von David das Tempo hoch halten und wir rollten mit einer sehr soliden Radleistung in die Wechselzone ein. Auf der Laufstrecke gelandet, musste Raphi doch sehr schnell der vielen Radarbeit Tribut zollen und das Team ziehen lassen.

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Nun hing es an Bartosz, David, Norman und Renning das Ding schnell zu beenden. Hier musste sich Renning dann aber auch eingestehen, dass ein Marathon doch länger nachhängt als man glauben mag und es ganz ohne Tempotraining auch nicht geht. So gaben Norman und Bartosz alles, um Renning so gut wie möglich über die Laufstrecke zu helfen. Nach gefühlt nicht super schnellen 5km war das Rennen dann beendet.

Im Ziel stand ziemlich schnell fest, dass wir keine Glanzleistung hingelegt haben. Die wenig später ausgehängten Ergebnisse zeigten uns dies nochmal Schwarz auf Weiß. Zwar waren wir insgesamt nur 10s langsamer als letztes Jahr. Dennoch reichte es nur für einen 9. Platz. 

Nun heißt es also, das Rennen abzuhaken und bis zum nächsten 2. Bundesliga Rennen am 18.06. in Eutin noch einmal den letzten Schliff zu holen.

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