Marco im Gespräch vor seinem Start bei der Challenge Roth

Geschrieben von Sonja am Juni 21, 2018 in Sonstige Wettkämpfe

In 10 Tagen findet im mittelfränkischen Roth die wohl traditionsreichste und beliebteste Langdistanzveranstaltung Deutschlands statt. Larissa Rexin (Startnummer 123), René Wopker (719) und Marco Thieme (1504) heißen die Starter aus unseren Reihen. Marco hat mit uns über seine Vorbereitung und seine Ziele gesprochen:

Hallo Marco, wie fühlst Du Dich heute  10 Tage vor Deinem Start in Roth?

Ich fühle mich zur Zeit richtig gut. Natürlich noch sehr angestrengt, da ich in den letzten Wochen sehr viel Trainingszeit investiert habe. Seit Januar waren es wöchentlich etwa 12-16 Stunden, mitunter mehr als 16 Stunden.

Hattest Du 2018 schon Starts, gab es noch einen letzten Wettkampf-Test?

Nein, ich habe im Vorfeld bewusst keine Wettkämpfe gemacht, auch keinen letzten Test. Ich habe mich voll auf das Training konzentriert.

Der wievielte Ironman ist es für Dich?

Ich hatte bisher schon vier Starts in Roth. Ich bin dort auch immer im Rahmen der Feuerwehrweltmeisterschaften ins Rennen gegangen.  

Wann hast Du mit der Vorbereitung auf Roth begonnen? Was hast Du im Training geändert?

Ich habe ab 1.Oktober 2017 angefangen nach Trainingsplan zu trainieren. Das letzte Mal 2014 in Roth, begann mein kontrolliertes Training erst ab Januar 2014. Ich habe bis jetzt fürs Schwimmen ca. 100Km, fürs Radfahren ca. 4800Km und beim Laufen ca. 1100Km investiert. Das ist in Kilometern weniger als vor 4 Jahren, sollte aber hoffentlich reichen!

Was sind Deine Ziele für den Wettkampftag?

Mein Ziel ist es, unter 11 Stunden zu finishen, bei einem optimalen Tag natürlich. Vor 4 Jahren habe ich dieses Ziel ganz knapp verpasst: 11:20h. Dort waren aber tropische Bedingungen mit bis zu 40 Grad zur Mittagszeit. Ansonsten ist das eigentliche Ziel, das Rennen überhaupt zu Ende zu bringen, egal in welcher Zeit.  😉

Wie sieht Deine Renneinteilung aus?

Beim Schwimmen möchte ich einigermaßen „erholt“ aus dem Wasser kommen, ist ja meine schwächste Disziplin. Dann kommt das Radfahren, was ich deutlich besser absolvieren möchte als vor 4 Jahren, wo ich schon ab 60km muskuläre Probleme hatte. Beim anschließenden Marathon will ich nur noch sehen, was geht und versuchen solide durchzulaufen ohne irgendwelche Zeitvorgaben.

Marco im Ziel 2014

Wer unterstützt Dich am Streckenrand?

Ich werde sehr viele Supporter an der Strecke haben. Angefangen mit meiner Frau und unseren drei Kindern (7; 18; 23 Jahre), die extra für mich nach Roth kommen. Mein Trainer Claudio mit Anhang ist ebenfalls an der Strecke. Außerdem unterstützt mich meine Mutter mit Begleitung. Dazu kommen noch Freunde und Vereinskameraden vom TuS Neukölln Berlin, nicht zu vergessen noch ein Kollege aus meiner Wachabteilung von der Berliner Feuerwehr.

Was macht Du noch in den letzten Tagen?

Die intensive Trainingsphase ist jetzt vorbei. Ich habe in den letzten zwei Wochen die Umfänge sukzessive runter gefahren wird. Am Wochenende gibt es noch ein letztes Koppeltraining und einen lockeren 20 Kilometer-Lauf. Dann heißt es ausruhen, vor allem auch mental auftanken und Sachen packen.

Marco, danke für die Einblicke! Wir wünschen Dir viel Erfolg für den 1. Juli! Wer möchte, kann sich über die Seite der Challenge Roth bei Facebook für den Livertracker anmelden.

 

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