Regionalliga

Regionalliga 2016, 2. Wettkampf in Grimma

Von 3. Juli 2016 No Comments

Hier die Berichte über den 2. Regionalligawettkampf der Frauen und Masters in Grimma am 3. Juli 2016.

TuS-Damen neu formiert und verbessert gegenüber Erfurt

Bei den Frauen waren Elke, Christina, Laura und überraschend Antonia Gärtner am Start, die, nachdem sie voriges Jahr noch unser Erstligateam verstärkt hat, nach einem knappen Jahr im Ausland ohne Triathlon letzte Woche das erste Mal wieder beim Training vorbeigeschaut hat und auf Anfrage netterweise spontan zusagte. Und wie man sehen konnte, gelernt ist gelernt, zumindest wenn es um das Schwimmen, die technisch anspruchsvollste der drei Disziplinen geht.

Toni setzte sich gleich mit an die Spitze und stieg nach 11:47min als Zweite aus dem Wasser und legte dann trotz Neoprenanzug auch noch in 56s einen der schnellsten Wechsel hin, mit dem sie die 5s Abstand zur ersten Schwimmerin egalisierte.  Nur 30 s nach Toni folgte als 6. Laura mit genauso schnellem Wechsel. Laura hatte dabei, nach Schwierigkeiten beim Ausziehen in Eutin, sogar auf den Neoprenanzug verzichtet. Nach den Beiden sollte allerdings etwas mehr Zeit vergehen, bis nach 14:35 min Christina das Wasser verließ, dicht gefolgt von Elke nach 14:47 min, die damit jedoch immer noch mehrere Konkurrentinnen hinter sich ließen.

Glücklich vereint im Ziel

Glücklich vereint im Ziel

Auch auf dem Rad konnte sich Toni im Vorderfeld halten und wechselte als 4. Frau auf die Laufstrecke. Dort machte sich dann das fehlende Training (endlich ;-)) doch bemerkbar und sie fiel auf einen immer noch sehr guten 12. Platz zurück. Gut 2 min nach Toni stieg Laura vom Rad, 30 s später gefolgt von Elke, die auf dem Rad einige Plätze gutgemacht hatte, aufgrund der Windschattenfreigabe ihre Radstärke allerdings nicht wie gewohnt zur Geltung bringen konnte.

Beide nicht die begnadeten Läuferinnen (Laura nach Ermüdungsbruch auch erst seit kurzer Zeit wieder im Lauftraining), kämpften sie sich bravourös über die Laufstrecke und konnten ihre Platzierung nach dem Radfahren in etwa halten, was Platz 19 und 21 bedeutete. In der Addition ergab das Platzziffer 52 und damit einen guten 6. Platz in der Mannschaftswertung, eine Steigerung gegenüber der Vorwoche in Erfurt. Christina, die momentan nur wenig Zeit zum Training hat, jedoch trotzdem immer einspringt, wenn sie gebraucht wird, sicherte das Ergebnis mit Platz 27 ab.

Danke nochmal an Toni, dass sie kurzfristig eingesprungen ist!

 

Masters melden sich eindrucksvoll zurück im Titelkampf

Nachdem Andreas aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und der Start von Louis aufgrund der Verletzung beim 1. Wettkampf in Erfurt lange unklar war, so dass vom ursprünglichen Team plötzlich nur noch 3 übrig waren, entschieden sich Sven und Frank auf ihren Start bei den Berliner Meisterschaften in Storkow zu verzichten und das Regio-Mastersteam zu unterstützen. Louis konnte dann doch starten. Neben den genannten gehörten noch Dirk-Oliver und René zum Team.

Es handelte sich diesmal um einen Sprintwettkampf mit Windschattenfreigabe. Außerdem wurde zusammen mit den Regionalliga-Frauen gestartet, so dass es im Wasser deutlich enger als sonst war. Unsere Masters konnten sich ganz gut behaupten. Dirk stieg als erster Master nach 12:17 min aus dem Wasser, Sven folgte als Dritter nur 14 s später. Beide hatten schon im Vorfeld darauf spekuliert auf dem Rad zusammen zu arbeiten. Leider bekam Sven in der Wechselzone seinen Neo nicht aus und verlor ca. 20 s. dadurch hatten ihn bereits in der Wechselzone Olaf Peschel von A3K (12:44 min) und Gregor Bogen vom Team Limbach-Oberfrohna (12:49 min) passiert, die dann auf den wartenden Dirk aufschlossen. Die Drei bildeten die Spitzengruppe, Sven schaffte den Anschluss leider nicht mehr.

Frank und René schwammen für ihre Verhältnisse ebenfalls gut und kamen als 10. (13:01 min) und 12. (13:09 min) aus dem Wasser. Allerdings hatten auch die beiden ihre Probleme in der Wechselzone und verloren einige Sekunden.  Bei Louis lief es nicht ganz so gut, er folgte als 19. nach 13:59 min.

René versuchte auf dem Rad eine Aufholjagd zu starten, fand jedoch keine ernsthaften Mitstreiter. So arbeitete er sich zwar auf Rang 4 nach dem Radfahren, der Abstand nach vorn wuchs jedoch auf 1:11 min an. Der Abstand nach hinten war jedoch gering, zumal auch der zweite Wechsel von René alles andere als optimal war. Nur 5 s später ging Philipp Lorenz vom BSV Friesen auf die Laufstrecke, 12 s später Sven und etwa 40 s später folgte eine größere Gruppe zu der auch Frank und Louis gehörten. Bei dem Trainingsrückstand, den René im Laufen noch hat, war das nicht viel.

Dirks Mitstreiter waren leider auch starke Läufer, die er nicht halten konnte, aber der 3.Platz war ungefährdet, den Sieg holte sich mit Laufbestzeit Olaf Peschel. René wurde schon in der ersten von vier Laufrunden von Philipp und Sven überlaufen, die in dieser Reihenfolge Platz 4 und 5 belegten, wobei Sven die zweitbeste Laufzeit erzielte. Ende der zweiten Runde lief dann Frank an Rene vorbei, Anfang der Dritten Jochen Becker von Sisu Berlin. Die Drei liefen dann eine gute halbe Runde zusammen, als Ende der dritten Runde von hinten ein Blitz namens Louis vorbeischoss, leider trotz lauten Rufens von Frank und René gleich ins Ziel, statt in die vierte Runde. Die daraus folgende vorübergehende Kurzatmigkeit von Frank und René nutze Jochen, um vorbeizuziehen und sich den 6. Platz knapp vor Frank und René zu sichern. Louis musste aufgrund seines Missgeschicks einige Meter extra laufen und finishte als 10..

Siegerehrung Masters

Siegerehrung Masters

Obwohl also längst nicht alles optimal lief, landeten alle TuS-Masters unter den Top Ten, was einen souveränen Sieg in der Mannschaftswertung  vor A3K, die mit nur einer Platzziffer Vorsprung den BSV Friesen I knapp auf Platz 3 verwiesen.

In zwei Wochen geht es dann in vermutlich gleicher Besetzung in die dritte Regio-Runde in Havelberg.

Text: Renè

Fotos: Dirk Bettge