Spreewaldkrimi mit DOB, Renè und vielen anderen

Geschrieben von Sonja am Juni 17, 2018 in Sonstige Wettkämpfe

Auch beim Spreewald Triathlon war der TuS Neukölln wieder stark vertreten. Insbesondere beim Sprinttriathlon mit 7 Teilnehmern. Beim Schwimmen glänzten unsere Junioren, Olli Schilling kam nur 14 s nach dem Favoriten Christian Riedrich vom TVB 09 als Zweiter aus dem Wasser…

Jannik Thieme eine halbe Minute nach Olli als Dritter. Nur 12 s hinter Jannik folgte als 6. bereits Dirk-Oliver Beyer, der Sieger der letzten beiden Jahre, dicht gefolgt von Andreas Pelz auf Platz 7. Mit etwas Abstand kamen unser frisch gebackener Vater Peter Sack als 16. und René Landgraf als 17. aus dem Wasser. Als 60. von 168 Teilnehmern erreichte unser Neuling Simon Raimund das Ufer.

Renè mit bombastischem Split auf dem Rad

Beim Radfahren mussten unsere Junioren erwartungsgemäß einige Plätze hergeben. Sie sind ja bisher meist bei Windschattenrennen am Start gewesen und haben deshalb auch keine Zeitfahrräder. Sie hielten sich jedoch gut, so lag Olli nach dem Radfahren immer noch auf Platz 7 und Jannik auf Platz 11. Dafür schlug jetzt die Stunde der „Altmeister“ des dreiteiligen Ausdauersports.

Dirk machte trotz Mitteldistanz am Vorwochenende schnell ein paar Plätze gut und lieferte sich über die Radstrecke mit dem Vorjahreszweiten Dirk Schneider vom SC Plauen 06 einen Kampf um Platz 2 und 3. Noch mehr glänzen konnte René, der mit der schnellsten Radzeit Platz um Platz gut machte und am Ende der Radstrecke sogar die beiden Dirk´s einholte und mit einem schnellen Wechsel als Zweiter auf die Laufstrecke ging. Noch mehr Plätze gutmachen konnte Simon, der mit der 14. Radzeit auf Platz 19 vorfuhr und dabei Andreas (22.) und Peter (28.) überholte.

Christian siegt ungefährdet, DOB, Renè, Olli und Jannik in den TopTen

Christian Riedrich bestritt derweil vorn ein einsames Rennen und baute mit der zweitschnellsten Radzeit seinen Vorsprung auf fast 2 min aus. Auch auf der Laufstrecke ließ er nichts mehr anbrennen und feierte einen klaren Sieg. Dahinter wurde es jedoch eng. René wurde trotz guter Laufzeit von 19:47 min erst von Dirk Schneider, dann von Dirk-Oliver und schließlich noch vom schnellsten Läufer Robert Richter vom BSC Süd 05 Brandenburg überholt und finishte schließlich nur 25 s hinter Platz 2 als Fünfter.

Dirk-Oliver war zwischenzeitlich an Platz 2 ran gelaufen, musste sich jedoch der höheren Endschnelligkeit der Jüngeren geschlagen geben und wurde 9 s vor René Vierter (fast wie vor 2 Jahren, nur dass sie 2016 Platz 1 und 2 belegten ;-)). Platz 2 belegte wie im Vorjahr Dirk Schneider, nur 4 s vor dem heranstürmenden Robert Richter. Olli belegte Platz 8, Jannik Platz 9.

In der Juniorenwertung landeten beide nur knapp hinter Bryam Rex vom TSV Cottbus auf dem Podium. Andreas kämpfte sich beim Laufen wieder an Simon vorbei und finishte als 23., Simon folgte kurz danach als 26. und auch Peter ließ als 31. nicht lange auf sich warten.

Bis auf Peter „mussten“ dann auch alle zur Siegerehrung. René (AK55), Dirk (AK45) und Simon (AK35) hatten ihrer Altersklassen gewonnen, Andreas (AK40) wurde Dritter.

Sabine mit den schnellsten Beinen aufs Podium, Jörg Zweiter seiner AK

Eine Stunde nach dem Sprint wurde die Olympische Distanz gestartet. Dort waren für uns Sabine Pfaffinger und Jörg Kaiser am Start. Jörg wollte nach den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in der Vorwoche und eine Woche vor der Regionalliga in Koberbach „nur“ einen schnellen Trainingswettkampf machen. Er kam jedoch schon beim Schwimmen gut rein und stieg nach 25:05 min als 12. aus dem Wasser und obwohl er nicht das Letzte rausholte, lief es auch im Radfahren und Laufen gar nicht schlecht, so dass er schließlich den 14. Gesamtrang belegte und als Zweiter seiner AK45 sogar noch zur Siegerehrung mußte ;-).

Noch besser schlug sich Sabine. Obwohl es in der Auftaktdisziplin nicht so gut lief, ließ sie sich nicht entmutigen und fuhr vom 10. Platz nach dem Schwimmen auf den 7. Platz nach dem Radfahren vor. Mit der schnellsten Laufzeit aller Frauen lief sie dann sogar noch bis auf den 3. Gesamtrang bei den Frauen vor, wobei sie ihre Altersklasse (TW45) souverän gewann.

Stefan mit toller Aufholjagd auf Rad- und Laufstrecke

Am längsten unterwegs von uns war an diesem Tag Stefan Meißner. Er war um 11:05 Uhr, kurz nach den Sprintern, auf die Mitteldistanz gestartet. Beim Schwimmen hatte er erwartungsgemäß trotz Neo zu kämpfen und kam als 84. (von 144 Startern) schon über 10 min nach den Besten aus dem Wasser. Auf dem Rad konnte er sich jedoch bereits auf Platz 58 vorarbeiten. Beim Laufen schlug dann seine Stunde, er machte mit der 8.besten Laufzeit nochmal fast 30 Plätze gut und finishte nach 4:43:42 h als 29. (6.TM30).

Abschließend kann man sagen, dass die Spreewälder wieder einen tollen Wettkampf auf die Beine gestellt haben. In diesem Jahr wurde bemerkenswerter Weise sogar der Wind reduziert. Anstelle des lästigen Nordwestpassats der letzten Jahrzehnte blies diesmal ein laues Lüftchen aus Süden.

Ergebnisse: Sprint / Olympisch / Mitteldistanz 

Text: Renè Landgraf, Bilder: Alle

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