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Großeinsatz in Düsseldorf

Von 1. Juli 2013 Januar 20th, 2014 No Comments
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Wie bereits im letzten Jahr traf sich an diesem Wochenende in Düsseldorf die nationale Elite der Agegrouper um ihre Meister zu küren. Auch die 1.Bundesliga mit Zugpferd Jan Frodeno war am Start. Nur eine Woche nach Schliersee, ging es wieder um Punkte und Platzziffern. Den Anfang machten die Nachwuchsathleten, die hier zum 3.Rennen im DTU-Jugendcup antraten. Verstärkt wurde hier das Feld durch die Schweizer Elite. Die Wetterbedingungen waren diesmal besser als zur Regenschlacht im letzten Jahr. Nur der Wind machte den Sportlern auf der dafür anfälligen Strecke etwas zu schaffen.

Die Junioren wurden als Erste ins Rennen geschickt. Es begann gleich mit einem Fehlstart, der leider nicht konsequent von den Begleitkanus unterbunden werden konnte, so dass einige, darunter auch Maurice Witt, schon 300m Anschlag hinter sich hatten, als der 2.Versuch gestartet wurde. David Krüger hatte mehr Glück, kam gut positioniert aus dem Wasser und konnte bis in die erste Verfolgergruppe auffahren.Vorne war Jonas Schomburg alleine dem Feld enteilt. Der Lauf am Ende war nicht ganz so flüssig wie gewohnt, aber mit auf 5 km hochgerechneten 17:10 immer noch deutlich schneller als im Vorjahr. Platz 12 und damit 6 Wertungspunkte. Tolle Leistung!

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Im Jugend A – Rennen waren Raphi Schröder, gerade eben wieder gesund und mit deutlichem Formrückstand und Felix Waszak mti dabei. Leider war für beide nach dem Schwimmen schon der Zug abgefahren und mussten sich in Minigruppen über den Radkurs kämpfen. Felix musste dann verletzungsbedingt aufgeben während Raphi noch einen passablen Lauf hinlegte und als 33. ins Ziel kam.

Isabel Krüger wurde arg gebeutelt beim Schwimmen und kam ungewohnt spät aus dem Wasser. Dafür liefs auf dem Rad. Schon nach einer Runde war sie mit ihren Begleiterinnen auf die vorausfahrende Gruppe aufgefahren und die vorderen Gruppen konnten nicht so viel Zeit gutmachen.,

jun-rad

Beim Laufen gings dann richtig ab. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um 40 Sekunden (hochgerechnet 19:04 auf 5 km) verbessern und kam nach bravourösem Enspurt auf Platz 7 ins Ziel!

Währenddessen waren schon die Bundesligamänner gestartet.

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Es war eine noch nie dagewesene Leistungsdichte im Feld. Nicht nur Olympiasieger Jan Frodeno gab sich die Ehre, sondern zahlreiche internationale Spitzensportler der 1. und 2. Reihe. Der Anteil der „internationalen“ war besonders im vorderen Feld deutlich über 50%. Dass es unglaublich kompakt besetzt war zeigt auch die Tatsache, dass Athleten wie Vidal, Buchholz, Clarke etc. sich nach dem Schwimmen in der 2., 3. bis hin zur 4.Gruppe wiederfanden! Das wiederum bedeutete auch, dass in allen Gruppen mächtig auf Druck gefahren wurde. Die Radzeiten waren nicht nur wetterbedingt im Schnitt fast 2 Minuten schneller als im Vorjahr. Unsere Jungs mussten also ganz schön reinlatschen. Ian schaffte es kurzfristig sogar bis in die 2.Gruppe, konnte das aber nicht stabilisieren. Bartosz Smeda und Luis Arriaga kamen im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser und positionierten sich entsprechend im Feld. Luis musste sich leider mit Reifenpanne vorzeitig verabschieden. Norman hatte weiter hinten mit einer großen Gruppe die Verfolgung aufgenommen. Um Sekundenbruchteile kam Dominik dafür leider zu spät. Er hatte fortan nur wenige Mitstreiter und büßte weitere Zeit ein.

Das beste zum Schluss hieß eigentlich immer die Parole unserer Jungs. Aber selbst beim Laufen hingen heute die Trauben hoch. Es war nicht nur die Restmüdigkeit vom verganenen Wochenende in Schliersee, sondern das ungewöhnlich hohe Qualitätsniveau im Feld, dass das Einsammeln von Konkurrenten erschwerte. Unsere Jungs haben wirklich nochmal alles rausgeholt viele Plätze gut gemacht. Die Laufzeiten waren durch die Bank schneller als im letzten Jahr.

Ian

Mit den schnellsten Beinen war wieder Ian unterwegs. Er kam am Ende auf Platz 25 rein.

Bartosz

Der nächste war Bartosz auf Platz 44.

Norman

Norman folgte auf Platz 49

Dom

Mit vorbildlichem Kampfgeist und gewohnt schnell machte Dominik etliche Plätze gut und machte auf Platz 61 die Wertungsränge komplett.

Am Ende reichte es „nur“ zu einem etwas entäuschenden Platz 13. Unsere Jungs waren gut! Die anderen Teams waren heute einfach mal stärker.

Zum Finale in Hannover werden nochmal alle verfügbaren Kräfte mobilisiert.

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